Tagebücher

Emerson, Ralph Waldo

912 Seiten

68,00 €
Inkl. 7% Steuern

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Erscheint am: 09.04.2018

Ralph Waldo Emerson war der wohl wichtigste Essayist und Denker des amerikanischen 19. Jahrhunderts. Der Begründer des Transzendentalismus beeinflusste maßgeblich die Werke von Dichtern und Philosophen wie Walt Whitman, Henry David Thoreau, John Muir, William James und sogar Friedrich Nietzsche. Über Jahrzehnte führte Emerson Tagebücher, aus denen hier eine Auswahl in neuer Übersetzung und herausgegeben von Jürgen Brôcan vorgestellt wird. Emerson notiert Gedichtfragmente, Aphorismen, philosophische Betrachtungen, Erlebnisberichte und Essayentwürfe - ein unerschöpfliches Füllhorn von anregenden Gedanken über Natur, Geschichte, Demokratie, den Menschen und seine Möglichkeiten, sich zu bilden und den Anforderungen des Tages zu begegnen. Emerson erweist sich aber auch als scharfer Beobacher der politischen und intellektuellen Entwicklungen seiner Zeit: Die Tagebücher gewähren einen unmittelbaren Einblick in die turbulente Entstehung der damals noch jungen Vereinigten Staaten und bieten Erklärungen für viele noch heute vorhandene Merkmale der amerikanischen Mentalität: Materialismus, Pioniergeist, Expansionismus, rassistische Vorurteile. Emersons Tagebücher sind somit auch ein Buch über die Wurzeln des heutigen Amerikas.

Ralph Waldo Emerson, 1803 in Boston, Massachusetts, geboren, verfasste zahlreiche philosophische Vorträge, Essays und Gedichte, in denen er eine radikale Erneuerung und geistige Selbstbestimmung der amerikanischen Kultur und Literatur propagierte. Mit Texten wie Nature (1836), Conduct Of Life (1860) und Society And Solitude (1870) wurde er weltbekannt und gilt als Gründervater nicht nur der sogenannten Transzendentalisten, sondern auch der amerikanischen Literatur- und Philosophiegeschichte. Bedeutend war auch sein Einfluss auf Autoren wie Walt Whitman oder Henry David Thoreau, mit dem er 1840 die Zeitschrift The Dial (1840-1844) gründete, ein »Medium für neue Ideen und Äußerungen, die ernsthafte Denker in jeder Gesellschaft interessieren«. Der entschiedene Gegner der Sklaverei und Verfechter der kulturellen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten starb 1882 in Concorde, Massachusetts.

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Autor Emerson, Ralph Waldo
Verlag MSB Matthes & Seitz Berlin
ISBN 9783957575418
ISBN/EAN 9783957575418
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Erscheinungsdatum 09.04.2018
Lieferbarkeitsdatum 24.03.2022
Einband Halbleinen
Format 5.1 x 23 x 15.8
Seitenzahl 912 S.
Gewicht 1306

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Verlag MSB Matthes & Seitz Berlin
ISBN 9783957575418
Erscheinungsdatum 09.04.2018
Einband Halbleinen
Format 5.1 x 23 x 15.8
Gewicht 1306

Ralph Waldo Emerson war der wohl wichtigste Essayist und Denker des amerikanischen 19. Jahrhunderts. Der Begründer des Transzendentalismus beeinflusste maßgeblich die Werke von Dichtern und Philosophen wie Walt Whitman, Henry David Thoreau, John Muir, William James und sogar Friedrich Nietzsche. Über Jahrzehnte führte Emerson Tagebücher, aus denen hier eine Auswahl in neuer Übersetzung und herausgegeben von Jürgen Brôcan vorgestellt wird. Emerson notiert Gedichtfragmente, Aphorismen, philosophische Betrachtungen, Erlebnisberichte und Essayentwürfe - ein unerschöpfliches Füllhorn von anregenden Gedanken über Natur, Geschichte, Demokratie, den Menschen und seine Möglichkeiten, sich zu bilden und den Anforderungen des Tages zu begegnen. Emerson erweist sich aber auch als scharfer Beobacher der politischen und intellektuellen Entwicklungen seiner Zeit: Die Tagebücher gewähren einen unmittelbaren Einblick in die turbulente Entstehung der damals noch jungen Vereinigten Staaten und bieten Erklärungen für viele noch heute vorhandene Merkmale der amerikanischen Mentalität: Materialismus, Pioniergeist, Expansionismus, rassistische Vorurteile. Emersons Tagebücher sind somit auch ein Buch über die Wurzeln des heutigen Amerikas.

Ralph Waldo Emerson, 1803 in Boston, Massachusetts, geboren, verfasste zahlreiche philosophische Vorträge, Essays und Gedichte, in denen er eine radikale Erneuerung und geistige Selbstbestimmung der amerikanischen Kultur und Literatur propagierte. Mit Texten wie Nature (1836), Conduct Of Life (1860) und Society And Solitude (1870) wurde er weltbekannt und gilt als Gründervater nicht nur der sogenannten Transzendentalisten, sondern auch der amerikanischen Literatur- und Philosophiegeschichte. Bedeutend war auch sein Einfluss auf Autoren wie Walt Whitman oder Henry David Thoreau, mit dem er 1840 die Zeitschrift The Dial (1840-1844) gründete, ein »Medium für neue Ideen und Äußerungen, die ernsthafte Denker in jeder Gesellschaft interessieren«. Der entschiedene Gegner der Sklaverei und Verfechter der kulturellen Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten starb 1882 in Concorde, Massachusetts.

 

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