Leben ungeschminkt

Diakonissen erzählen

Hermann Findeisen/Gisela Staib

176 Seiten, mit s/w Fotos

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Auf dem Rückweg von einer Indianerkonferenz saß Alfredo neben mir auf dem Beifahrersitz unseres vollbesetzten Landrovers. Es war windig, kalt und dunkel. Ich schaltete die Heizung an und eine angenehme Wärme breitete sich aus. Alfredo wurde immer unruhiger und sah sich überall um. Nach einiger Zeit fragte er mich sichtlich verwirrt: "Wo hast du dein Feuer gemacht?" Erst verstand ich nicht, doch dann ging mir ein Licht auf: Er meinte die angenehme Wärme im Wagen. Natürlich, wenn ihm kalt war, machte er in seiner Strohhütte ein Feuer und setzte sich daneben. Dass man in einem fahrenden Auto so etwas auch tun konnte, hatte er bis dahin noch nicht erlebt. Als ich ihn nach 2 Stunden Fahrt vor seiner Hütte absetzte, meinte er: "Ich steige nicht aus, dein Feuer gefällt mir!" Geht es uns nicht manchmal auch so? Wir haben feste Vorstellungen, wie alles funktioniert oder wie Gott uns helfen sollte. Aber er geht oft ganz andere Wege, um uns zu "erwärmen". Trauen wir es Gott zu, über unser Verstehen hinaus in unser Leben hineinzuwirken?

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Autor Hermann Findeisen/Gisela Staib
Verlag Francke-Buchhandlung GmbH
ISBN 9783868270488
ISBN/EAN 9783868270488
Lieferzeit Vorbestellbar
Lieferbarkeitsdatum 03.11.2021
Einband Paperback
Format 0.9 x 19 x 15
Seitenzahl 176 S., mit s/w Fotos
Gewicht 241

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Verlag Francke-Buchhandlung GmbH
ISBN 9783868270488
Format 0.9 x 19 x 15
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Auf dem Rückweg von einer Indianerkonferenz saß Alfredo neben mir auf dem Beifahrersitz unseres vollbesetzten Landrovers. Es war windig, kalt und dunkel. Ich schaltete die Heizung an und eine angenehme Wärme breitete sich aus. Alfredo wurde immer unruhiger und sah sich überall um. Nach einiger Zeit fragte er mich sichtlich verwirrt: "Wo hast du dein Feuer gemacht?" Erst verstand ich nicht, doch dann ging mir ein Licht auf: Er meinte die angenehme Wärme im Wagen. Natürlich, wenn ihm kalt war, machte er in seiner Strohhütte ein Feuer und setzte sich daneben. Dass man in einem fahrenden Auto so etwas auch tun konnte, hatte er bis dahin noch nicht erlebt. Als ich ihn nach 2 Stunden Fahrt vor seiner Hütte absetzte, meinte er: "Ich steige nicht aus, dein Feuer gefällt mir!" Geht es uns nicht manchmal auch so? Wir haben feste Vorstellungen, wie alles funktioniert oder wie Gott uns helfen sollte. Aber er geht oft ganz andere Wege, um uns zu "erwärmen". Trauen wir es Gott zu, über unser Verstehen hinaus in unser Leben hineinzuwirken?

 

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