Berlin literarisch

Schöne Klassiker 53

Jürgen Engler (Dr.)

288 Seiten, mit einem Frontispiz und einer historischen Karte

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Die "Venus der Spree" hat nicht nur Tucholsky inspiriert. Fontane nannte Berlin eine "merkwürdige, tolle" Stadt, für Heinrich Hart lagen hier Gegenwart und Zukunft in der Luft. So hielten die Straßen von Mitte bis Kreuzberg, der Alex oder Ku'damm, das Gleisdreieck und auch das Berlinerische Einzug in Romane, Reiseberichte, Essays und Briefe. Die hier präsentierte Auswahl belegt auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und den Wandel des Ortes, gleichzeitig das stilistische Spektrum und den Scharfblick der Schriftsteller.

Eine literarische Liebeserklärung "In dieser Stadt wird nicht gearbeitet - hier wird geschuftet." Kurt Tucholsky wusste außerdem, dass der Berliner nie Zeit hat und immer zu spät kommt. Henriette Herz erzählt von den wöchentlichen geselligen Lesegesellschaften im Hause ihrer Freundin Dorothea, der späteren Gattin Friedrich Schlegels. Und an sein "liebes, teures Herzensminchen" schrieb Heinrich von Kleist aus der Stadt, die für Theodor Fontane die "Musterkarte" der Weltgeschichte war. Die hier versammelten Texte aus über drei Jahrhunderten lassen ein facettenreiches, erstaunlich heutiges Bild entstehen von dieser sich ständig wandelnden Weltstadt, auf die man Hymnen singen und manches Mal auch schimpfen kann. Ein Lesevergnügen für Berliner, Besucher und alle mit Sehnsucht nach der Spree, das zum gedanklichen Flanieren und zu Streifzügen durch die bunten Straßen einlädt. Die "Venus der Spree" hat nicht nur Tucholsky inspiriert. Fontane nannte Berlin eine "merkwürdige, tolle" Stadt, für Heinrich Hart lagen hier Gegenwart und Zukunft in der Luft. So hielten die Straßen von Mitte bis Kreuzberg, der Alex oder Ku'damm, das Gleisdreieck und auch das Berlinerische Einzug in die Literatur. Die hier präsentierte Auswahl belegt auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und den Wandel des Ortes, gleichzeitig das stilistische Spektrum und den Scharfblick der Schriftsteller. Eine erzählerische Reise durch die Jahrhunderte mit Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Walter Benjamin, Franz Hessel, Hans Fallada, Klaus Schlesinger, Günter Kunert, Günter de Bruyn u. v. a. Mit einer historischen Berlin-Karte und zwei literarischen Spaziergängen.

Jürgen Engler, geboren 1945 in Dresden, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Leipzig. Er arbeitete im Verlagswesen und als Redakteur der Zeitschriften "ndl", "Sinn und Form" und "Weltbühne"; von 1995 bis 2004 war er Chefredakteur der "neuen deutschen literatur". Er lebt heute als Literaturkritiker und Herausgeber in Berlin. Im Aufbau Verlag gab er die Anthologien "In den sonnigen Beeten. Hundert Gedichte für Gartenfreunde", "Und in der Nacht ein Licht. Hundert Trostgedichte" sowie "So knallvergnügt. Hundert Gedichte über das Glück" heraus.

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Autor Jürgen Engler (Dr.)
Verlag Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
ISBN 9783746628103
ISBN/EAN 9783746628103
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Einband Kartoniert
Format 2.3 x 19.3 x 12.5
Seitenzahl 288 S., mit einem Frontispiz und einer historischen Karte
Gewicht 307

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Verlag Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
ISBN 9783746628103
Format 2.3 x 19.3 x 12.5
Gewicht 307

Die "Venus der Spree" hat nicht nur Tucholsky inspiriert. Fontane nannte Berlin eine "merkwürdige, tolle" Stadt, für Heinrich Hart lagen hier Gegenwart und Zukunft in der Luft. So hielten die Straßen von Mitte bis Kreuzberg, der Alex oder Ku'damm, das Gleisdreieck und auch das Berlinerische Einzug in Romane, Reiseberichte, Essays und Briefe. Die hier präsentierte Auswahl belegt auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und den Wandel des Ortes, gleichzeitig das stilistische Spektrum und den Scharfblick der Schriftsteller.

Eine literarische Liebeserklärung "In dieser Stadt wird nicht gearbeitet - hier wird geschuftet." Kurt Tucholsky wusste außerdem, dass der Berliner nie Zeit hat und immer zu spät kommt. Henriette Herz erzählt von den wöchentlichen geselligen Lesegesellschaften im Hause ihrer Freundin Dorothea, der späteren Gattin Friedrich Schlegels. Und an sein "liebes, teures Herzensminchen" schrieb Heinrich von Kleist aus der Stadt, die für Theodor Fontane die "Musterkarte" der Weltgeschichte war. Die hier versammelten Texte aus über drei Jahrhunderten lassen ein facettenreiches, erstaunlich heutiges Bild entstehen von dieser sich ständig wandelnden Weltstadt, auf die man Hymnen singen und manches Mal auch schimpfen kann. Ein Lesevergnügen für Berliner, Besucher und alle mit Sehnsucht nach der Spree, das zum gedanklichen Flanieren und zu Streifzügen durch die bunten Straßen einlädt. Die "Venus der Spree" hat nicht nur Tucholsky inspiriert. Fontane nannte Berlin eine "merkwürdige, tolle" Stadt, für Heinrich Hart lagen hier Gegenwart und Zukunft in der Luft. So hielten die Straßen von Mitte bis Kreuzberg, der Alex oder Ku'damm, das Gleisdreieck und auch das Berlinerische Einzug in die Literatur. Die hier präsentierte Auswahl belegt auf eindrucksvolle Weise die Vielfalt und den Wandel des Ortes, gleichzeitig das stilistische Spektrum und den Scharfblick der Schriftsteller. Eine erzählerische Reise durch die Jahrhunderte mit Heinrich von Kleist, Theodor Fontane, Walter Benjamin, Franz Hessel, Hans Fallada, Klaus Schlesinger, Günter Kunert, Günter de Bruyn u. v. a. Mit einer historischen Berlin-Karte und zwei literarischen Spaziergängen.

Jürgen Engler, geboren 1945 in Dresden, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Leipzig. Er arbeitete im Verlagswesen und als Redakteur der Zeitschriften "ndl", "Sinn und Form" und "Weltbühne"; von 1995 bis 2004 war er Chefredakteur der "neuen deutschen literatur". Er lebt heute als Literaturkritiker und Herausgeber in Berlin. Im Aufbau Verlag gab er die Anthologien "In den sonnigen Beeten. Hundert Gedichte für Gartenfreunde", "Und in der Nacht ein Licht. Hundert Trostgedichte" sowie "So knallvergnügt. Hundert Gedichte über das Glück" heraus.

 

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