Arbeiten für den Nationalsozialismus

Die Stadt München und ihr Personal im 'Dritten Reich', München im Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung und Stadtgesellschaft 6

Neubauer, Jan

452 Seiten, 24 Illustr.

42,00 €
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Das Personal der Stadt trug auf vielfache Weise dazu bei, nationalsozialistische Politik vor Ort umzusetzen. Mehrere tausend Arbeiter, Angestellte und Beamte waren im 'Dritten Reich' für die Stadt München tätig. Mit ihrer Arbeitskraft halfen sie, nationalsozialistische Politik vor Ort umzusetzen und das Regime bis in seine letzten Tage funktionsfähig zu halten. Dabei waren keineswegs alle Beschäftigten überzeugte Nationalsozialisten. Wie konnte es der NS-Führung dennoch gelingen, die Stadtverwaltung und die Kommunalbetriebe auf ihre Ziele auszurichten? Jan Neubauer findet im Zusammenspiel von städtischer Personalpolitik und einem Spektrum an Eigenmotivatio-nen der Beschäftigten präzise Antworten auf diese zentrale Frage. Der Autor zeigt, mit welcher Kombination von Angeboten, Chancen und Zwang die 'Hauptstadt der Bewegung' ihre Belegschaft mobilisierte und lenkte. Deren Inklusion in die 'Betriebsgemeinschaft' ging mit der Exklusion von politischen Gegnern und Personen einher, die als Juden entlassen und verfolgt wurden. Der Autor analysiert, wie es dem nationalsozialistischen München im Krieg trotz Personalmangel und Luftangriffen gelang, die Arbeitsleistung seines Personals zu erhöhen, um die kommunale Unterstützung für das Regime bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

Jan Neubauer, geb. 1987, studierte Germanistik, Politik und Geschichte in Köln, Jena und College Park/Maryland. Von 2016 bis 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg.

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Autor Neubauer, Jan
Verlag Wallstein Verlag
ISBN 9783835337800
ISBN/EAN 9783835337800
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Lieferbarkeitsdatum 13.11.2020
Einband Gebunden
Format 3.3 x 22.7 x 15.3
Seitenzahl 452 S., 24 Illustr.
Gewicht 744

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Verlag Wallstein Verlag
ISBN 9783835337800
Format 3.3 x 22.7 x 15.3
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Das Personal der Stadt trug auf vielfache Weise dazu bei, nationalsozialistische Politik vor Ort umzusetzen. Mehrere tausend Arbeiter, Angestellte und Beamte waren im 'Dritten Reich' für die Stadt München tätig. Mit ihrer Arbeitskraft halfen sie, nationalsozialistische Politik vor Ort umzusetzen und das Regime bis in seine letzten Tage funktionsfähig zu halten. Dabei waren keineswegs alle Beschäftigten überzeugte Nationalsozialisten. Wie konnte es der NS-Führung dennoch gelingen, die Stadtverwaltung und die Kommunalbetriebe auf ihre Ziele auszurichten? Jan Neubauer findet im Zusammenspiel von städtischer Personalpolitik und einem Spektrum an Eigenmotivatio-nen der Beschäftigten präzise Antworten auf diese zentrale Frage. Der Autor zeigt, mit welcher Kombination von Angeboten, Chancen und Zwang die 'Hauptstadt der Bewegung' ihre Belegschaft mobilisierte und lenkte. Deren Inklusion in die 'Betriebsgemeinschaft' ging mit der Exklusion von politischen Gegnern und Personen einher, die als Juden entlassen und verfolgt wurden. Der Autor analysiert, wie es dem nationalsozialistischen München im Krieg trotz Personalmangel und Luftangriffen gelang, die Arbeitsleistung seines Personals zu erhöhen, um die kommunale Unterstützung für das Regime bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

Jan Neubauer, geb. 1987, studierte Germanistik, Politik und Geschichte in Köln, Jena und College Park/Maryland. Von 2016 bis 2019 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2019 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg.

 

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