Akzisestädte im preußischen Westfalen

Die Stadtrechtsverleihungen von 1719 und die Steuerpolitik König Friedrich Wilhelms I., Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg 22 - Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 57, Neue Folge

Johannes Altenberend/Burkhard Beyer

360 Seiten, 30 s/w Illustr., 68 Illustr.

29,00 €
Inkl. 7% Steuern

Lieferzeit: 5 Werktage(inkl . Versand)

1719 verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm I. acht Orten der Grafschaft Ravensberg das Stadtrecht: Borgholzhausen, Bünde, Enger, Halle, Preußisch-Oldendorf, Versmold, Vlotho und Werther. Anlass für diesen Verwaltungsakt war die Steuerpolitik des preußischen Staates. Dieser führte in den alten Städten Bielefeld und Herford und in den neuen Städten die Akzise, eine am Stadttor kassierte Steuer vor allem auf Verbrauchsgüter, ein. Die acht Akzisestädte entwickelten sich im 18. Jahrhundert in unterschiedlichem Ausmaß zu kleinstädtischen Zentren. Vor den Ortsbeiträgen behandelt der Band grundlegender Themen der Geschichte Ravensbergs in brandenburgisch-preußischer Zeit: die Grundzüge der Akzise-Politik, die Folgen der Steuer für das ländliche Gewerbe und für die Juden. Im Vergleich werden die Verhältnisse in Tecklenburg und in Kleve-Mark betrachtet.

statt der Autoren steht hier das gekürzte Inhaltsverzeichnis Vorwort Mechthild Black-Veldtrup: Quellenlage Werner Freitag: Das brandenburgisch-preußische Minden-Ravensberg Sebastian Schröder: Die Akzise- und Städtereformen Sebastian Schröder: Das Stadterhebungsedikt und der Akzisetarif Wilfried Reininghaus: Historische Tabellen Bärbel Sunderbrink: Juden Stefan Gorißen: Kleve-Mark Christof Spannhoff: Tecklenburg Jochen Rath: Bielefeld Katja Kosubek: Halle Rolf Westheider: Versmold Sebastian Schröder: Borgholzhausen Sebastian Schröder: Enger Norbert Sahrhage: Bünde Sebastian Schröder / Inge Wienecke: Vlotho Personenregister / Ortsregister

Mehr Informationen
Autor Johannes Altenberend/Burkhard Beyer
Verlag Verlag für Regionalgeschichte
ISBN 9783739512228
ISBN/EAN 9783739512228
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Lieferbarkeitsdatum 01.10.2020
Einband Gebunden
Format 2.7 x 24.7 x 18
Seitenzahl 360 S., 30 s/w Illustr., 68 Illustr.
Gewicht 1005

Weitere Informationen

Mehr Informationen
Verlag Verlag für Regionalgeschichte
ISBN 9783739512228
Format 2.7 x 24.7 x 18
Gewicht 1005

1719 verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm I. acht Orten der Grafschaft Ravensberg das Stadtrecht: Borgholzhausen, Bünde, Enger, Halle, Preußisch-Oldendorf, Versmold, Vlotho und Werther. Anlass für diesen Verwaltungsakt war die Steuerpolitik des preußischen Staates. Dieser führte in den alten Städten Bielefeld und Herford und in den neuen Städten die Akzise, eine am Stadttor kassierte Steuer vor allem auf Verbrauchsgüter, ein. Die acht Akzisestädte entwickelten sich im 18. Jahrhundert in unterschiedlichem Ausmaß zu kleinstädtischen Zentren. Vor den Ortsbeiträgen behandelt der Band grundlegender Themen der Geschichte Ravensbergs in brandenburgisch-preußischer Zeit: die Grundzüge der Akzise-Politik, die Folgen der Steuer für das ländliche Gewerbe und für die Juden. Im Vergleich werden die Verhältnisse in Tecklenburg und in Kleve-Mark betrachtet.

statt der Autoren steht hier das gekürzte Inhaltsverzeichnis Vorwort Mechthild Black-Veldtrup: Quellenlage Werner Freitag: Das brandenburgisch-preußische Minden-Ravensberg Sebastian Schröder: Die Akzise- und Städtereformen Sebastian Schröder: Das Stadterhebungsedikt und der Akzisetarif Wilfried Reininghaus: Historische Tabellen Bärbel Sunderbrink: Juden Stefan Gorißen: Kleve-Mark Christof Spannhoff: Tecklenburg Jochen Rath: Bielefeld Katja Kosubek: Halle Rolf Westheider: Versmold Sebastian Schröder: Borgholzhausen Sebastian Schröder: Enger Norbert Sahrhage: Bünde Sebastian Schröder / Inge Wienecke: Vlotho Personenregister / Ortsregister

 

Kategorie