Perspektiv-Wechsel

Konzentration auf das Wesentliche

Hulm, Elisabeth/Goldbach, Georg/Hess, Michael u a

196 Seiten, 20 Illustr.

24,90 €
Inkl. 7% Steuern

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Zu diesem Buch Den einschneidendsten Moment meines persönlichen Perspektiv- Wechsels habe ich als Kind erlebt - und dieser hat mich aus heuti- ger Sicht geprägt: es waren die Tage zwischen dem 16. und 21.07.1969. Ich erlebte den Start und dann die Landung der Apollo-Crew auf dem Mond als knapp 12-jähriger Junge in Italien an der Riviera. Die einzige kleine Dorfkneipe hatte quasi 24 Stunden offen, es gab eine Woche lang immer ein Buffet und Menschen aus allen mögli- chen Ländern und allen Generationen verfolgten auf dem einzigen TV-Gerät damals in schwarz-weiß dieses historische Ereignis. Alle Astronauten nach Neil Armstrong haben immer wieder - auch Jahr- zehnte nach ihrem Ausflug ins All - betont, wie sehr sie der Blick auf die Erde aus dem All beeindruckt hat und sie haben dies immer wieder in Interviews oder Büchern bekräftig. Es hat ihr Leben si- cher am direktesten verändert - oder sagen wir die Sichtweise auf die Dinge unseres Lebens. Millionen von Menschen erlebten da- mals staunend, was möglich ist, und dass unser Planet schön und schützenswert ist. Mein Leben lang habe ich danach immer wieder Ort, Menschen und Themen gesucht und gefunden, die mir den Wechsel der Per- spektive ermöglichten und auch damit immer wieder eine Kreu- zung im Leben bedeuteten, wo Richtungsentscheidungen gefallen sind. Jeder von uns hat Veränderungen erlebt, die die Perspektive und damit auch die Sicht- und Handlungsweise beeinflusst haben. In unseren Coaching-Seminaren ist dies seit Jahren immer wieder eine intensive Übung, bedeutet: Perspektiv-Wechsel kann man trainieren. Wir setzen ihn aber nicht systematisch als Methode für uns ein, sicherlich auch, weil er uns nicht so bewusst ist.

Vorwort Die letzten Monate haben uns in dramatischer Weise gezeigt, wie sich unsere Lebensumstände und Arbeitswelt innerhalb von Tagen radikal ändern können. Noch im Januar des Jahres als ich die ersten Bilder vom Lockdown in Wuhan sah, dachte ich, so etwas ist bei uns unmöglich. Schon wenige Wochen später lehrte mich die Re- alität eines Besseren. Das Corona Virus hat uns nicht nur in der Medizin vor bis dahin ungeahnte Herausforderungen gestellt, sondern einen Perspektiv- wechsel für unsere bisherige Art zu leben, zu arbeiten, unsere Frei- zeit zu gestalten und zu produzieren gefordert. Hierbei stehen Men- schen als Führungskräfte und als diejenigen, die von den Auswir- kungen der Veränderungen am stärksten Betroffen sind, im Mittel- punkt. Bislang war es selbstverständlich, extrem arbeitsteilig und kosten- günstig zu produzieren. Jetzt schauen wir auf einmal auf Risiken durch die internationale Arbeitsteilung und auf die Arbeitsbedin- gungen in einzelnen Branchen in den Entwicklungsländern aber auch in Deutschland. Das ist gut so und wird hoffentlich helfen, weltweit die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie gut es dem Klima tut, wenn wir unserer Mobilität reduzieren und weniger produzieren. Alle Diskussionen, was wir tun können, um weniger Schadstoffe zu emittieren, brauchen wir nicht weiter zu vertiefen. Wir haben in der realen Wirklichkeit gesehen, wie gut weniger Emissionen für unsere Umwelt und für das Klima sind. Die letzten Wochen haben der Digitalisierung unseres Arbeitsle- bens und teilweise auch unseres privaten und gesellschaftlichen Lebens einen gewaltigen Schub gegeben. Sicher ist der persönliche Kontakt enorm wichtig. Dennoch können wir uns viele Geschäfts- reisen oder Fahrten ins Büro sparen und damit unsere Effizienz er- höhen.

Elisabeth Hulm, 1977 in Augsburg geboren, lebt heute mit ihrer Familie in Köln. Neben einer großen methodisch-psychologischen Expertise bringt sie mehr als 20 Jahre Erfahrung als Systemische Coachin, Beraterin, Trainerin, Mediatorin und Kri- sen-Managerin in Restrukturierungen mit, ob im großen Kontext für Unternehmenskulturen, in Teams oder in persönlichen Tiefencoachings. Als ganzheitliche Visionärin bringt sie nicht nur Unter- nehmen, sondern auch die Menschen in ihre Kraft. Sie sieht mit hoher Bewusstheit und Empathie hinter die Kulissen systemischer Zusammenhänge, löst Blockaden und setzt die Stellschrauben des Erfolgs.

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Autor Hulm, Elisabeth/Goldbach, Georg/Hess, Michael u a
Verlag IfsU GmbH
ISBN 9783946286110
ISBN/EAN 9783946286110
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Lieferbarkeitsdatum 25.12.2020
Einband Gebunden
Format 2 x 22 x 15.5
Seitenzahl 196 S., 20 Illustr.
Gewicht 407

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Verlag IfsU GmbH
ISBN 9783946286110
Format 2 x 22 x 15.5
Gewicht 407

Zu diesem Buch Den einschneidendsten Moment meines persönlichen Perspektiv- Wechsels habe ich als Kind erlebt - und dieser hat mich aus heuti- ger Sicht geprägt: es waren die Tage zwischen dem 16. und 21.07.1969. Ich erlebte den Start und dann die Landung der Apollo-Crew auf dem Mond als knapp 12-jähriger Junge in Italien an der Riviera. Die einzige kleine Dorfkneipe hatte quasi 24 Stunden offen, es gab eine Woche lang immer ein Buffet und Menschen aus allen mögli- chen Ländern und allen Generationen verfolgten auf dem einzigen TV-Gerät damals in schwarz-weiß dieses historische Ereignis. Alle Astronauten nach Neil Armstrong haben immer wieder - auch Jahr- zehnte nach ihrem Ausflug ins All - betont, wie sehr sie der Blick auf die Erde aus dem All beeindruckt hat und sie haben dies immer wieder in Interviews oder Büchern bekräftig. Es hat ihr Leben si- cher am direktesten verändert - oder sagen wir die Sichtweise auf die Dinge unseres Lebens. Millionen von Menschen erlebten da- mals staunend, was möglich ist, und dass unser Planet schön und schützenswert ist. Mein Leben lang habe ich danach immer wieder Ort, Menschen und Themen gesucht und gefunden, die mir den Wechsel der Per- spektive ermöglichten und auch damit immer wieder eine Kreu- zung im Leben bedeuteten, wo Richtungsentscheidungen gefallen sind. Jeder von uns hat Veränderungen erlebt, die die Perspektive und damit auch die Sicht- und Handlungsweise beeinflusst haben. In unseren Coaching-Seminaren ist dies seit Jahren immer wieder eine intensive Übung, bedeutet: Perspektiv-Wechsel kann man trainieren. Wir setzen ihn aber nicht systematisch als Methode für uns ein, sicherlich auch, weil er uns nicht so bewusst ist.

Vorwort Die letzten Monate haben uns in dramatischer Weise gezeigt, wie sich unsere Lebensumstände und Arbeitswelt innerhalb von Tagen radikal ändern können. Noch im Januar des Jahres als ich die ersten Bilder vom Lockdown in Wuhan sah, dachte ich, so etwas ist bei uns unmöglich. Schon wenige Wochen später lehrte mich die Re- alität eines Besseren. Das Corona Virus hat uns nicht nur in der Medizin vor bis dahin ungeahnte Herausforderungen gestellt, sondern einen Perspektiv- wechsel für unsere bisherige Art zu leben, zu arbeiten, unsere Frei- zeit zu gestalten und zu produzieren gefordert. Hierbei stehen Men- schen als Führungskräfte und als diejenigen, die von den Auswir- kungen der Veränderungen am stärksten Betroffen sind, im Mittel- punkt. Bislang war es selbstverständlich, extrem arbeitsteilig und kosten- günstig zu produzieren. Jetzt schauen wir auf einmal auf Risiken durch die internationale Arbeitsteilung und auf die Arbeitsbedin- gungen in einzelnen Branchen in den Entwicklungsländern aber auch in Deutschland. Das ist gut so und wird hoffentlich helfen, weltweit die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Gleichzeitig haben wir gemerkt, wie gut es dem Klima tut, wenn wir unserer Mobilität reduzieren und weniger produzieren. Alle Diskussionen, was wir tun können, um weniger Schadstoffe zu emittieren, brauchen wir nicht weiter zu vertiefen. Wir haben in der realen Wirklichkeit gesehen, wie gut weniger Emissionen für unsere Umwelt und für das Klima sind. Die letzten Wochen haben der Digitalisierung unseres Arbeitsle- bens und teilweise auch unseres privaten und gesellschaftlichen Lebens einen gewaltigen Schub gegeben. Sicher ist der persönliche Kontakt enorm wichtig. Dennoch können wir uns viele Geschäfts- reisen oder Fahrten ins Büro sparen und damit unsere Effizienz er- höhen.

Elisabeth Hulm, 1977 in Augsburg geboren, lebt heute mit ihrer Familie in Köln. Neben einer großen methodisch-psychologischen Expertise bringt sie mehr als 20 Jahre Erfahrung als Systemische Coachin, Beraterin, Trainerin, Mediatorin und Kri- sen-Managerin in Restrukturierungen mit, ob im großen Kontext für Unternehmenskulturen, in Teams oder in persönlichen Tiefencoachings. Als ganzheitliche Visionärin bringt sie nicht nur Unter- nehmen, sondern auch die Menschen in ihre Kraft. Sie sieht mit hoher Bewusstheit und Empathie hinter die Kulissen systemischer Zusammenhänge, löst Blockaden und setzt die Stellschrauben des Erfolgs.

 

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