1983

Das gefährlichste Jahr des Kalten Krieges

Schild, Georg

234 Seiten, 4 s/w Fotos, 2 s/w Tab.

34,90 €
Inkl. 7% Steuern

Lieferzeit: 5 Werktage(inkl . Versand)

Seinerzeit fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit drohte im Herbst 1983 der Ausbruch eines Nuklearkrieges. Die Sowjetunion erwartete einen Atomangriff und bereitete Abwehrmaßnahmen vor, die ihrerseits von den USA als Bedrohung gedeutet wurden. Ein Fehlalarm in der sowjetischen Luftraumüberwachung drohte die Lage außer Kontrolle geraten zu lassen. Georg Schild rekonstruiert den Verlauf des Kalten Krieges bis hin zur politischen Eskalation zwischen den von Ronald Reagan geführten USA und der Sowjetunion Anfang der 1980er Jahre. Die Vereinigten Staaten führten damals einen ideologischen Kreuzzug gegen die UdSSR und rüsteten auf, während die überalterte Sowjetführung politisch weitgehend handlungsunfähig war. Dieses Buch stellt das Krisenjahr 1983 in den Kontext des Kalten Krieges und kommt zu einer neuen Bewertung traditioneller Krisenvorstellungen. Unter anderem durch erstmalige Auswertung von Dokumenten aus den Carter- und Reagan Archives kann der Autor zeigen, weshalb es zu den riskanten gegenseitigen Fehleinschätzungen kam. Eine packende und warnende Lektüre darüber, wie internationale Konflikte außer Kontrolle geraten können.

Georg Schild, Professor für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Tübingen. Promotion 1993 an der University of Maryland (USA), Habilitation an der Universität Bonn 2001.

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Autor Schild, Georg
Verlag Brill Schöningh, Ferdinand
ISBN 9783506776587
ISBN/EAN 9783506776587
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Lieferbarkeitsdatum 17.10.2020
Einband Englisch, Broschüre
Format 2 x 21.5 x 13.5
Seitenzahl 234 S., 4 s/w Fotos, 2 s/w Tab.
Gewicht 336

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Verlag Brill Schöningh, Ferdinand
ISBN 9783506776587
Format 2 x 21.5 x 13.5
Gewicht 336

Seinerzeit fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit drohte im Herbst 1983 der Ausbruch eines Nuklearkrieges. Die Sowjetunion erwartete einen Atomangriff und bereitete Abwehrmaßnahmen vor, die ihrerseits von den USA als Bedrohung gedeutet wurden. Ein Fehlalarm in der sowjetischen Luftraumüberwachung drohte die Lage außer Kontrolle geraten zu lassen. Georg Schild rekonstruiert den Verlauf des Kalten Krieges bis hin zur politischen Eskalation zwischen den von Ronald Reagan geführten USA und der Sowjetunion Anfang der 1980er Jahre. Die Vereinigten Staaten führten damals einen ideologischen Kreuzzug gegen die UdSSR und rüsteten auf, während die überalterte Sowjetführung politisch weitgehend handlungsunfähig war. Dieses Buch stellt das Krisenjahr 1983 in den Kontext des Kalten Krieges und kommt zu einer neuen Bewertung traditioneller Krisenvorstellungen. Unter anderem durch erstmalige Auswertung von Dokumenten aus den Carter- und Reagan Archives kann der Autor zeigen, weshalb es zu den riskanten gegenseitigen Fehleinschätzungen kam. Eine packende und warnende Lektüre darüber, wie internationale Konflikte außer Kontrolle geraten können.

Georg Schild, Professor für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Tübingen. Promotion 1993 an der University of Maryland (USA), Habilitation an der Universität Bonn 2001.

 

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