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Arzt, Theologe, Philosoph und Musiker: Viele Eigenschaften beschreiben Albert Schweitzer (1875-1965), einen Elsässer, der von der deutschen und von der französischen Kultur geprägt war. Sein protestantischer Glaube und seine humanistischen Ideale spiegelten sich in vielfältiger Weise wider: Er war ein produktiver Schriftsteller, aber auch ein Mann der Tat, ein Gegner des Nationalismus und später der Atomwaffen sowie ein Pionier der humanitären Hilfe. Schon vor seinem Friedensnobelpreis 1953 wurde er für das von ihm gegründete Krankenhaus in Lambaréné, mitten im Äquatorialwald, sowie für seine Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben berühmt. Von Kaysersberg und Günsbach nach Lambarene in Gabun über Straßburg, Paris und Berlin greift Matthieu Arnold auf zahlreiche unveröffentlichte, wenig oder nie erforschte Quellen zurück, um uns auf die Spuren des facettenreichen Albert Schweitzer zu führen.
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