Community-Kapitalismus

kleine reihe

Dyk, Silke van (Prof. Dr.)/Haubner, Tine (Dr.)

176 Seiten

15,00 €
Inkl. 7% Steuern

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Gefluchtetenhilfe, Tafeln, Pflegeehrenamt, Freiwillige Feuerwehr, Nachbarschaftshilfe oder Crowdsourcing: Unbezahlte Arbeit hat viele Gesichter, ist gern gesehen und findet nicht nur im Privathaushalt statt. Die gesellschaftliche Alterung, der Wandel der Geschlechterverhältnisse und der Umbau des Sozialstaats haben Sorgelucken entstehen lassen, deren Bewältigung zunehmend an die Zivilgesellschaft delegiert wird. Die Autorinnen beschreiben diese Entwicklung mit dem Begriff »Community-Kapitalismus«, analysieren seine Kehrseiten und fragen nach Alternativen.

Silke van Dyk und Tine Haubner analysieren die Kehrseiten des Community-Kapitalismus, diskutieren seine Bedeutung angesichts neoliberaler Krisen und fragen nach solidarischen Alternativen. Nachbarschaftshilfe, Freiwillige Feuerwehr, Pflegepatenschaften, Tafeln, Flüchtlingshilfe oder Crowdsourcing: Unbezahlte Arbeit hat viele Gesichter, ist gern gesehen und findet nicht nur im Privathaushalt statt. Der demografische Wandel und der Umbau des Sozialstaats haben Sorgelücken entstehen lassen, sodass immer häufiger das Engagement von Vereinen, Initiativen, Nachbarschaften oder digitalen Netzwerken in Anspruch genommen wird. Öffentliche Aufgaben oder professionelle Tätigkeiten werden an die Zivilgesellschaft delegiert, soziale Rechte in soziale Gaben überführt. Die Autorinnen beschreiben diese Entwicklung mit dem Begriff »Community-Kapitalismus« und fragen: Wie verändert sich das Verhältnis von Markt, Staat, Familie und Zivilgesellschaft? Erleben wir eine Informalisierung von Arbeit und Sorge im Gewand neuer Gemeinschaftlichkeit? Welche Rolle spielen hier soziale Bewegungen? Und was bedeutet das für unser Verständnis von sozialen Rechten?

Silke van Dyk ist Professorin für Politische Soziologie und Direktorin des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Autor Dyk, Silke van (Prof. Dr.)/Haubner, Tine (Dr.)
Verlag Hamburger Edition
ISBN 9783868543544
ISBN/EAN 9783868543544
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Erscheinungsdatum 04.05.2021
Lieferbarkeitsdatum 10.05.2024
Einband Englisch, Broschüre
Format 1.3 x 17.6 x 11.3
Seitenzahl 176 S.
Gewicht 166

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Verlag Hamburger Edition
ISBN 9783868543544
Erscheinungsdatum 04.05.2021
Einband Englisch, Broschüre
Format 1.3 x 17.6 x 11.3
Gewicht 166

Gefluchtetenhilfe, Tafeln, Pflegeehrenamt, Freiwillige Feuerwehr, Nachbarschaftshilfe oder Crowdsourcing: Unbezahlte Arbeit hat viele Gesichter, ist gern gesehen und findet nicht nur im Privathaushalt statt. Die gesellschaftliche Alterung, der Wandel der Geschlechterverhältnisse und der Umbau des Sozialstaats haben Sorgelucken entstehen lassen, deren Bewältigung zunehmend an die Zivilgesellschaft delegiert wird. Die Autorinnen beschreiben diese Entwicklung mit dem Begriff »Community-Kapitalismus«, analysieren seine Kehrseiten und fragen nach Alternativen.

Silke van Dyk und Tine Haubner analysieren die Kehrseiten des Community-Kapitalismus, diskutieren seine Bedeutung angesichts neoliberaler Krisen und fragen nach solidarischen Alternativen. Nachbarschaftshilfe, Freiwillige Feuerwehr, Pflegepatenschaften, Tafeln, Flüchtlingshilfe oder Crowdsourcing: Unbezahlte Arbeit hat viele Gesichter, ist gern gesehen und findet nicht nur im Privathaushalt statt. Der demografische Wandel und der Umbau des Sozialstaats haben Sorgelücken entstehen lassen, sodass immer häufiger das Engagement von Vereinen, Initiativen, Nachbarschaften oder digitalen Netzwerken in Anspruch genommen wird. Öffentliche Aufgaben oder professionelle Tätigkeiten werden an die Zivilgesellschaft delegiert, soziale Rechte in soziale Gaben überführt. Die Autorinnen beschreiben diese Entwicklung mit dem Begriff »Community-Kapitalismus« und fragen: Wie verändert sich das Verhältnis von Markt, Staat, Familie und Zivilgesellschaft? Erleben wir eine Informalisierung von Arbeit und Sorge im Gewand neuer Gemeinschaftlichkeit? Welche Rolle spielen hier soziale Bewegungen? Und was bedeutet das für unser Verständnis von sozialen Rechten?

Silke van Dyk ist Professorin für Politische Soziologie und Direktorin des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

 

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