Die Leidtragenden

Schmerz im Alten Testament, Stuttgarter Bibelstudien (SBS) 250

Sager, Dirk

264 Seiten

30,00 €
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Erscheint am: 28.01.2022

Die vorliegende Studie schlägt ausgehend von modernen Einstellungen eine Brücke zurück zu den Schmerzbildern der Hebräischen Bibel. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln (der Anthropologie, der Mentalitäts- und Sozialgeschichte sowie diverser biblischer Konzeptionen) wird der Frage nachgegangen, wie in Israel im Vergleich zur altorientalischen Umwelt mit Schmerzen umgegangen wurde und wie sich dieses Denken in den Profilen alttestamentlicher Schriften niederschlägt: Schmerz wurde keineswegs als unabänderliche Begleiterscheinung des Lebens hingenommen, sondern seine Ursache vielfach in gewaltdurchsetzten Strukturen der Gesellschaft erkannt und erlitten. Deshalb stand die Bewältigung langanhaltender Schmerzen im Fokus, auch wenn diese vermutlich noch nicht - wie in heutiger Zeit - als chronische Krankheit diagnostiziert wurden. Dabei zeichnen die Verfasser das Bild eines Gottes nach, der nur sehr bedingt durch Schmerzen straft, sondern vielmehr aus umfassender Not befreit, indem er sich mit den Leidtragenden identifiziert.

Dr. Dirk Sager, geboren 1975, ist seit 2016 Professor für Altes Testament an der Theologischen Hochschule Elstal. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Psalmen und Studien zur Kulturgeschichte des antiken Israel.

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Autor Sager, Dirk
Verlag Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH
ISBN 9783460035041
ISBN/EAN 9783460035041
Lieferzeit Vorbestellbar
Erscheinungsdatum 28.01.2022
Lieferbarkeitsdatum 03.02.2024
Einband Kartoniert
Format 2 x 20.5 x 14.5
Seitenzahl 264 S.
Gewicht 363

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Verlag Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH
ISBN 9783460035041
Erscheinungsdatum 28.01.2022
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Gewicht 363

Die vorliegende Studie schlägt ausgehend von modernen Einstellungen eine Brücke zurück zu den Schmerzbildern der Hebräischen Bibel. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln (der Anthropologie, der Mentalitäts- und Sozialgeschichte sowie diverser biblischer Konzeptionen) wird der Frage nachgegangen, wie in Israel im Vergleich zur altorientalischen Umwelt mit Schmerzen umgegangen wurde und wie sich dieses Denken in den Profilen alttestamentlicher Schriften niederschlägt: Schmerz wurde keineswegs als unabänderliche Begleiterscheinung des Lebens hingenommen, sondern seine Ursache vielfach in gewaltdurchsetzten Strukturen der Gesellschaft erkannt und erlitten. Deshalb stand die Bewältigung langanhaltender Schmerzen im Fokus, auch wenn diese vermutlich noch nicht - wie in heutiger Zeit - als chronische Krankheit diagnostiziert wurden. Dabei zeichnen die Verfasser das Bild eines Gottes nach, der nur sehr bedingt durch Schmerzen straft, sondern vielmehr aus umfassender Not befreit, indem er sich mit den Leidtragenden identifiziert.

Dr. Dirk Sager, geboren 1975, ist seit 2016 Professor für Altes Testament an der Theologischen Hochschule Elstal. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Psalmen und Studien zur Kulturgeschichte des antiken Israel.

 

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