Historische Existenz

Zwischen Anfang und Ende der Geschichte?

Nolte, Ernst

768 Seiten

39,80 €
Inkl. 7% Steuern

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Erscheint am: 29.08.2014

Die Geschichte als Ganzes verstehend zu begreifen - diesem Ziel dient Ernst Noltes großes Buch. Seine bisherige Beschäftigung mit Zeitgeschichte und vor allem mit den modernen Ideologien erhält damit den denkbar größten zeitlichen Rahmen. 'Historische Existenz' meint die Geschichte im ganzen, nämlich den Zeitabschnitt von etwa 5000 Jahren zwischen der Vorgeschichte und unserer Gegenwart, die der Anfang einer möglicherweise unabsehbar langen 'Nachgeschichte' sein könnte. Eine Begrenztheit der Geschichte ist seit Hegel zum Thema für Historiker und Geschichtsphilosophen geworden. Ernst Nolte nähert sich dieser Frage nicht auf 'universalhistorische' Weise, sondern er analysiert die wichtigsten Kategorien der historischen Existenz wie Religion, Staat, Adel, Krieg und Frieden, Stadt und Land, das Aufbegehren und die Linke, ohne dabei auf erzählende Kapitel zu verzichten. 'Historische Existenz' ist das Opus magnum eines großen Gelehrten und zugleich unentbehrliche Lektüre für alle, die sich für die Geschichte als Ganzes interessieren.

Prof. Ernst Nolte war ein deutscher Historiker und Philosoph. Er wurde am 11. Januar 1923 in Witten geboren und wuchs in einer katholischen Familie in Hattingen an der Ruhr auf. Schon in der Kindheit nahm er an den politischen und intellektuellen Auseinandersetzungen der Weimarer Epoche und besonders am Abwehrkampf der katholischen Kirche gegen den Kommunismus und den Nationalsozialismus lebhaften Anteil. Er studierte Deutsch, Englisch, Griechisch und Philosophie. Nach dem Studium der Philosophie bei Martin Heidegger in Freiburg 1944-1945 begann 1963 sein umfangreiches literarisches und universitäres Lebenswerk mit dem Erscheinen des Buches "Der Faschismus in seiner Epoche". Diese Publikation machte ihn - nicht zuletzt aufgrund der Übersetzung in zahlreiche europäische Sprachen - bald in der ganzen westlichen Welt bekannt; auch deshalb, weil er bereits 1965 auf einen Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Universität Marburg berufen wurde. Seitdem wurde er in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit viel beachtet, das Echo auf seine weiteren Werke zur Zeitgeschichte und zum Geschichtsdenken war seinerzeit überwiegend positiv. Ernst Nolte war Gymnasiallehrer, promovierte 1952 und habilitierte sich 1964. Von 1965 bis 1973 war er Professor für Neuere Geschichte an der Universität Marburg, von 1973 bis zu seiner Emeritierung 1991 Professor an der FU Berlin. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte u. a. an der Yale University, am Massachusetts Institue of Technology, am Institue for Advanced Study in Wassenaar, an der Cambridge University und an der Hebrew University in Jerusalem. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde er indes systematisch als angeblicher Apologet Hitlers diffamiert - vermutlich aufgrund seiner Forderung, auch Hitler historische Gerechtigkeit und ein wissenschaftliches Verfahren zukommen zu lassen.

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Autor Nolte, Ernst
Verlag Lau-Verlag & Handel KG
ISBN 9783957681379
ISBN/EAN 9783957681379
Lieferzeit Vorbestellbar
Erscheinungsdatum 29.08.2014
Lieferbarkeitsdatum 25.03.2025
Einband Gebunden
Format 5 x 22.2 x 15.5
Seitenzahl 768 S.
Gewicht 1095

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Verlag Lau-Verlag & Handel KG
ISBN 9783957681379
Erscheinungsdatum 29.08.2014
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Gewicht 1095

Die Geschichte als Ganzes verstehend zu begreifen - diesem Ziel dient Ernst Noltes großes Buch. Seine bisherige Beschäftigung mit Zeitgeschichte und vor allem mit den modernen Ideologien erhält damit den denkbar größten zeitlichen Rahmen. 'Historische Existenz' meint die Geschichte im ganzen, nämlich den Zeitabschnitt von etwa 5000 Jahren zwischen der Vorgeschichte und unserer Gegenwart, die der Anfang einer möglicherweise unabsehbar langen 'Nachgeschichte' sein könnte. Eine Begrenztheit der Geschichte ist seit Hegel zum Thema für Historiker und Geschichtsphilosophen geworden. Ernst Nolte nähert sich dieser Frage nicht auf 'universalhistorische' Weise, sondern er analysiert die wichtigsten Kategorien der historischen Existenz wie Religion, Staat, Adel, Krieg und Frieden, Stadt und Land, das Aufbegehren und die Linke, ohne dabei auf erzählende Kapitel zu verzichten. 'Historische Existenz' ist das Opus magnum eines großen Gelehrten und zugleich unentbehrliche Lektüre für alle, die sich für die Geschichte als Ganzes interessieren.

Prof. Ernst Nolte war ein deutscher Historiker und Philosoph. Er wurde am 11. Januar 1923 in Witten geboren und wuchs in einer katholischen Familie in Hattingen an der Ruhr auf. Schon in der Kindheit nahm er an den politischen und intellektuellen Auseinandersetzungen der Weimarer Epoche und besonders am Abwehrkampf der katholischen Kirche gegen den Kommunismus und den Nationalsozialismus lebhaften Anteil. Er studierte Deutsch, Englisch, Griechisch und Philosophie. Nach dem Studium der Philosophie bei Martin Heidegger in Freiburg 1944-1945 begann 1963 sein umfangreiches literarisches und universitäres Lebenswerk mit dem Erscheinen des Buches "Der Faschismus in seiner Epoche". Diese Publikation machte ihn - nicht zuletzt aufgrund der Übersetzung in zahlreiche europäische Sprachen - bald in der ganzen westlichen Welt bekannt; auch deshalb, weil er bereits 1965 auf einen Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Universität Marburg berufen wurde. Seitdem wurde er in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit viel beachtet, das Echo auf seine weiteren Werke zur Zeitgeschichte und zum Geschichtsdenken war seinerzeit überwiegend positiv. Ernst Nolte war Gymnasiallehrer, promovierte 1952 und habilitierte sich 1964. Von 1965 bis 1973 war er Professor für Neuere Geschichte an der Universität Marburg, von 1973 bis zu seiner Emeritierung 1991 Professor an der FU Berlin. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte u. a. an der Yale University, am Massachusetts Institue of Technology, am Institue for Advanced Study in Wassenaar, an der Cambridge University und an der Hebrew University in Jerusalem. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde er indes systematisch als angeblicher Apologet Hitlers diffamiert - vermutlich aufgrund seiner Forderung, auch Hitler historische Gerechtigkeit und ein wissenschaftliches Verfahren zukommen zu lassen.

 

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