Sprechende Blumen

Ein ABC der Pflanzensprache, Naturkunden 11

Kranz, Isabel

174 Seiten

32,00 €
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Wie alle Pflanzen können Blumen bekanntlich nicht sprechen. Doch sie erzählen Geschichten: über ihr Aussehen, ihre Entdecker, ihre heilenden oder giftigen Eigenschaften oder davon, wie sie einst in diese Welt gekommen sind. Dieses Wissen geben Blumen jedoch nicht direkt preis, sondern verstecken es in ihrem Namen oder verbergen es hinter Anekdoten. In Isabel Kranz' Bildwörterbuch lebt die Tradition der Blumensprache fort: Sie spricht einzelnen Blüten symbolische Kraft zu und legt Regeln fest, nach denen Blumen als geheime Zeichen für Liebesbotschaften fungieren sollten. Doch Kranz geht es weniger um erotische Nachrichten als vielmehr darum, Blumen selbst als Leseanleitungen zu verstehen: In diesen Lektüren werden Klassiker der Weltliteratur ebenso floral gedeutet wie ein Sketch von Monty Python, botanische Traktate aus dem 18. Jahrhundert oder populäre Liebesromane der Gegenwart. Historische Verweise enthüllen die bisher unerkannte Schönheit der botanischen Beschreibungssprache. Einmal mehr erweist sich, dass Blumen den Schlüssel zu ihrer eigenen Geschichte immer schon selbst mitbringen. Man muss sie nur zu lesen wissen.

Isabel Kranz, geboren 1977 in Berlin, ist Literaturwissenschaftlerin. Sie schreibt zum Verhältnis von Literatur und Botanik, zur Theorie des Details sowie zu Walter Benjamin.

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Autor Kranz, Isabel
Verlag MSB Matthes & Seitz Berlin
ISBN 9783882219357
ISBN/EAN 9783882219357
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Lieferbarkeitsdatum 03.05.2021
Einband Leinen
Format 1.5 x 23.5 x 17.5
Seitenzahl 174 S.
Gewicht 478

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Verlag MSB Matthes & Seitz Berlin
ISBN 9783882219357
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Einband Leinen
Format 1.5 x 23.5 x 17.5
Gewicht 478

Wie alle Pflanzen können Blumen bekanntlich nicht sprechen. Doch sie erzählen Geschichten: über ihr Aussehen, ihre Entdecker, ihre heilenden oder giftigen Eigenschaften oder davon, wie sie einst in diese Welt gekommen sind. Dieses Wissen geben Blumen jedoch nicht direkt preis, sondern verstecken es in ihrem Namen oder verbergen es hinter Anekdoten. In Isabel Kranz' Bildwörterbuch lebt die Tradition der Blumensprache fort: Sie spricht einzelnen Blüten symbolische Kraft zu und legt Regeln fest, nach denen Blumen als geheime Zeichen für Liebesbotschaften fungieren sollten. Doch Kranz geht es weniger um erotische Nachrichten als vielmehr darum, Blumen selbst als Leseanleitungen zu verstehen: In diesen Lektüren werden Klassiker der Weltliteratur ebenso floral gedeutet wie ein Sketch von Monty Python, botanische Traktate aus dem 18. Jahrhundert oder populäre Liebesromane der Gegenwart. Historische Verweise enthüllen die bisher unerkannte Schönheit der botanischen Beschreibungssprache. Einmal mehr erweist sich, dass Blumen den Schlüssel zu ihrer eigenen Geschichte immer schon selbst mitbringen. Man muss sie nur zu lesen wissen.

Isabel Kranz, geboren 1977 in Berlin, ist Literaturwissenschaftlerin. Sie schreibt zum Verhältnis von Literatur und Botanik, zur Theorie des Details sowie zu Walter Benjamin.

 

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