Wilhelm von Ockham

Beckmann, Jan P

213 Seiten, 4 Fotos

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"Realwissenschaft handelt nicht von den Dingen, sondern von Begriffen, welche für die Dinge stehen." Wilhelm von Ockham Ob die Behauptung von Charles S. Peirce zutrifft, daß "die gesamte moderne Philosophie auf dem Ockhamismus aufbaut", mag dahingestellt sein. Tatsache ist, daß die Bedeutung Wilhelms von Ockham für das Verständnis der intellektuellen Genealogie der Neuzeit und Gegenwart, welche ohne Berücksichtigung der philosophischen Leistung des Mittelalters unverständlich bliebe, erst in den letzten Jahrzehnten gebührende Aufmerksamkeit gefunden hat. Dies gilt für seine epochemachenden Beiträge zur Logik und Erkenntnistheorie ebenso wie für seine Herausforderungen auf den Gebieten der Wissenschaftstheorie, der Metaphysik und der Theologie sowie allemalen für seine Politische Philosophie. Dabei wird man Ansatz und Ziel dieses Denkers nur dann gerecht, wenn man sein Werk als Ganzes in den Blick nimmt und es im Licht der von ihm verwendeten, zum Teil völlig neu entwickelten Prinzipien beurteilt. Hierzu liegen seit kurzem auch die textlichen Voraussetzungen in Form der kritischen Ausgabe des philosophischen und theologischen Gesamtwerks Ockhams vor, welches zusammen mit seinen politischen Schriften der Forschung wie dem interessierten Laien erstmals die Möglichkeit eröffnet, Einheit und Besonderheit der Philosophie dieses neben Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus wohl bedeutendsten Kopfes der mittelalterlichen Philosophie kennenzulernen und kritisch zu würdigen.

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Autor Beckmann, Jan P
Verlag Verlag C. H. BECK oHG
ISBN 9783406669309
ISBN/EAN 9783406669309
Lieferzeit 5 Werktage(inkl . Versand)
Lieferbarkeitsdatum 26.02.2015
Einband Kartoniert
Format 1.4 x 19.4 x 12.5
Seitenzahl 213 S., 4 Fotos
Gewicht 219

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Verlag Verlag C. H. BECK oHG
ISBN 9783406669309
Format 1.4 x 19.4 x 12.5
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"Realwissenschaft handelt nicht von den Dingen, sondern von Begriffen, welche für die Dinge stehen." Wilhelm von Ockham Ob die Behauptung von Charles S. Peirce zutrifft, daß "die gesamte moderne Philosophie auf dem Ockhamismus aufbaut", mag dahingestellt sein. Tatsache ist, daß die Bedeutung Wilhelms von Ockham für das Verständnis der intellektuellen Genealogie der Neuzeit und Gegenwart, welche ohne Berücksichtigung der philosophischen Leistung des Mittelalters unverständlich bliebe, erst in den letzten Jahrzehnten gebührende Aufmerksamkeit gefunden hat. Dies gilt für seine epochemachenden Beiträge zur Logik und Erkenntnistheorie ebenso wie für seine Herausforderungen auf den Gebieten der Wissenschaftstheorie, der Metaphysik und der Theologie sowie allemalen für seine Politische Philosophie. Dabei wird man Ansatz und Ziel dieses Denkers nur dann gerecht, wenn man sein Werk als Ganzes in den Blick nimmt und es im Licht der von ihm verwendeten, zum Teil völlig neu entwickelten Prinzipien beurteilt. Hierzu liegen seit kurzem auch die textlichen Voraussetzungen in Form der kritischen Ausgabe des philosophischen und theologischen Gesamtwerks Ockhams vor, welches zusammen mit seinen politischen Schriften der Forschung wie dem interessierten Laien erstmals die Möglichkeit eröffnet, Einheit und Besonderheit der Philosophie dieses neben Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus wohl bedeutendsten Kopfes der mittelalterlichen Philosophie kennenzulernen und kritisch zu würdigen.

 

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